Sozialpolitik aus der Praxis

Gemeinsam für ein soziales Miteinander.

Soziale Politik muss Menschen verbinden, Sicherheit geben und im Alltag ankommen – unabhängig, verständlich und auf Augenhöhe.

Soziale Sicherheit Finanzbildung Faire Kredite Generationen Teilhabe

Ralf Bornemann
Ralf BornemannSchuldner- und Sozialberater

Kurz zusammengefasst

Soziales muss verständlich, gerecht und wirksam sein.

01

Meine Vorschläge

Sozialleistungen aus einer Hand, bessere Absicherung bei Pflege und im Alter, Finanzbildung ab Klasse 7, faire Kreditregeln sowie mehr Begegnung, praktische soziale Erfahrung und demokratische Teilhabe.

02

Mein Fazit

Ein starker Sozialstaat muss Hilfe zuverlässig zu den Menschen bringen, Notlagen möglichst verhindern und zugleich Eigenverantwortung fördern. Entscheidend ist nicht nur, was beschlossen wird, sondern was im Alltag tatsächlich ankommt.

Politik · Soziales

Meine sozialpolitischen Schwerpunkte

Von sozialer Sicherheit über Finanzbildung bis zur demokratischen Teilhabe: Hier finden Sie meine persönlichen Positionen klar nach Themen geordnet.

Soziale Sicherheit

Einfach, verlässlich und menschenwürdig.

Ein starker Sozialstaat gibt Halt, schützt vor Armut und muss für alle Menschen verständlich und erreichbar sein.

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Bürgergrundsicherung

Soziale Sicherheit muss einfacher werden: ein Antrag, eine zentrale Anlaufstelle und ein verständlicher Bescheid. Besondere Bedarfe bei Pflege, Behinderung, Krankheit und hohen Wohnkosten müssen individuell berücksichtigt bleiben.

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Würde im Alter

Wer ein Leben lang gearbeitet, Kinder erzogen oder Angehörige gepflegt hat, verdient Sicherheit im Alter. Unterstützung muss verlässlich ankommen – ohne Scham und ohne einen Dschungel aus Zuständigkeiten.

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Pflege darf nicht arm machen

Pflegebedürftigkeit ist kein privates Kostenrisiko. Eigenanteile müssen begrenzt, Angehörige entlastet und Pflegeleistungen so finanziert werden, dass Familien nicht allein gelassen werden.

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Inklusion ist ein Recht

Teilhabe darf weder vom Wohnort noch von der Haushaltslage einer Kommune abhängen. Nötig sind individuelle Hilfen, klare Zuständigkeiten, Barrierefreiheit und eine verlässliche Finanzierung.

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Entschuldung schafft Teilhabe

Überschuldung ist kein persönliches Versagen. Früh erreichbare Beratung, faire Entschuldungswege und wirksamer Pfändungsschutz geben Menschen die Chance auf einen echten Neuanfang.

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Arbeit muss sich lohnen

Vollzeitarbeit muss ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen und vor Armut schützen. Faire Löhne und eine stärkere Tarifbindung sind entscheidend – bei voller Wahrung der Tarifautonomie.

Porträt von Ralf Bornemann
Ralf BornemannSchuldner- und Sozialberater

Über mich

Erfahrung aus Beratung und politischer Arbeit.

Mein Name ist Ralf Bornemann. Ich bin bundesweit tätiger Schuldner- und Sozialberater und Inhaber der Kanzlei Ralf Bornemann.

1968 in Plettenberg im Sauerland geboren, lebe und arbeite ich seit 2006 in Berlin. In meiner täglichen Beratung sehe ich, wo gesetzliche Regelungen helfen – und wo Menschen an Bürokratie, unklaren Zuständigkeiten oder fehlender Unterstützung scheitern.

Meine Erfahrungen aus der täglichen Praxis möchte ich in konkrete, verständliche und menschliche Politik übersetzen. Entscheidend ist für mich, dass politische Entscheidungen im Alltag der Menschen tatsächlich ankommen.

Derzeit bekleide ich kein politisches Amt und gehöre keiner politischen Partei an. Diese Seite bündelt ausschließlich meine persönlichen Positionen und meinen Anspruch an eine verantwortungsvolle Sozialpolitik.

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Meine Meinung · 28. Juli 2026

Kindergeld: Unterstützung ja – aber klare Zuständigkeiten!

Kindergeld im Ausland

In einer aktuellen Bundestagsdrucksache wird für das Jahr 2025 eine Summe von 528 Millionen Euro genannt, die auf ausländische Konten überwiesen wurde.

„Kindergeld soll dort gezahlt werden, wo ein Kind dauerhaft lebt – nach klaren und einheitlichen europäischen Regeln.“

Familien und Kinder brauchen verlässliche Unterstützung. Gleichzeitig muss nachvollziehbar sein, welches Land für diese Unterstützung verantwortlich ist. Nach den geltenden europäischen Regelungen kann ein Anspruch auf deutsches Kindergeld auch bestehen, wenn ein Kind in einem anderen EU- oder EWR-Staat lebt.

Nach meiner Auffassung sollte grundsätzlich das Land die Familienleistung zahlen, in dem das Kind seinen dauerhaften Lebensmittelpunkt hat. Dafür brauchen wir eine einheitliche europäische Regelung mit klaren Zuständigkeiten. Bestehende Ansprüche von Menschen, die in Deutschland arbeiten und hier Steuern oder Sozialabgaben leisten, müssen dabei fair und rechtssicher berücksichtigt werden.

Mir geht es ausdrücklich nicht um die Staatsangehörigkeit einer Familie. Entscheidend sind der tatsächliche Wohnort des Kindes, eine gerechte Verteilung der Verantwortung zwischen den Staaten und wirksame Kontrollen gegen Missbrauch.

Familienleistungen müssen transparent, zielgerichtet und nachvollziehbar sein. Unterstützung für Kinder ist richtig – aber sie braucht klare Zuständigkeiten und Regeln, die in Europa einheitlich gelten.

Zahlen und Rechtslage beim Deutschen Bundestag

Stand: 28. Juli 2026

Gewalt darf unser Miteinander nicht zerstören.

„Mein Appell gilt einem friedlichen Miteinander aller Kulturen, Religionen und sexuellen Orientierungen.“

Der mutmaßliche Anschlag beim Berliner CSD hat mich zutiefst erschüttert. Gewalt und Extremismus dürfen niemals dazu führen, eine ganze Religion oder Bevölkerungsgruppe unter Generalverdacht zu stellen. Berlin muss eine offene, sichere und vielfältige Stadt bleiben.

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Ist unser Sozialstaat zu teuer – oder nur zu kompliziert?

„Ein starker Sozialstaat ist notwendig. Entscheidend ist aber, ob die Hilfe tatsächlich bei den Menschen ankommt.“

Wenn Menschen trotz hoher Sozialausgaben durch komplizierte Anträge und unklare Zuständigkeiten ausgebremst werden, läuft etwas falsch. Wir brauchen weniger Bürokratie, gebündelte Leistungen und einfachere Zugänge – statt pauschaler Kürzungen.

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Vollzeit arbeiten – und trotzdem Niedriglohn?

„Wer jeden Tag Vollzeit arbeitet, muss davon leben können – ohne zusätzlich Grundsicherung, Wohngeld oder mehrere Nebenjobs beantragen zu müssen.“

Niedrige Löhne von heute sind häufig die Altersarmut von morgen. Deshalb brauchen wir faire Löhne, eine stärkere Tarifbindung und soziale Sicherheit.

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Inklusion darf kein Sparmodell werden!

„Inklusion ist ein Menschenrecht – keine freiwillige Leistung und kein Posten, an dem gespart werden darf.“

Eine Reform der Kinder- und Jugendhilfe muss Zuständigkeiten vereinfachen und Familien entlasten. Entscheidend bleibt aber, dass individuelle Unterstützung, verbindliche Qualitätsstandards und Rechtsansprüche erhalten bleiben. Echte Teilhabe braucht außerdem eine dauerhaft gesicherte Finanzierung.

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Alkoholverbot an allen Bahnhöfen – konsequent oder Doppelmoral?

„Auf dem Bahnsteig wird Sicherheit gepredigt, während in der Bahnhofsgastronomie und im Bordbistro weiter Alkohol verkauft wird. Das ist nicht konsequent.“

Mehr Sicherheit, weniger Gewalt und saubere Bahnhöfe sind grundsätzlich richtige Ziele. Ein pauschales Verbot für alle überzeugt aber nicht, solange die Deutsche Bahn selbst weiter Alkohol verkauft. Entscheidend sind konsequentes Vorgehen gegen Störer, ausreichend Sicherheitspersonal und Regeln, die glaubwürdig und einheitlich gelten.

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Kontakt & Austausch

Soziale Politik lebt vom Gespräch.

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